Nemos waren nicht zu schlagen

Nemos waren nicht zu schlagen

Plauen- Als am vergangenen Samstag Sport und Kultur Bürgermeister der Stadt Plauen Steffen Zenner die 29. offenen Sachsenmeisterschaften und die 12. Sachsenmeisterschaft der Master im Finswimming im Plauener Stadtbad eröffnete, begann für die Flossenschwimmer des Tauchclub (TC) Nemo Plauen eine der erfolgreichsten Landesmeisterschaften der zurückliegenden Jahre. In Summe heimsten die Vogtländer 46 Meistertitel, 34 zweite sowie 10 dritte Plätze ein und verwiesen in der Gesamtwertung die Mannschaften aus Dresden und Chemnitz mit großen Abstand auf die nachfolgenden Ränge. “Es ist schwer nach so einem Wettkampf zu sagen wer sich besonders mit seiner Leistung von der Masse abgehoben hat. All unsere Starter, egal ob die Jungen oder die Master, sind an ihre Leistungsgrenzen gegangen und warteten letztendlich mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen auf und machten diese Sachsenmeisterschaft zu den ihren”, sagte Steffen Seidel, Vizepräsident des TC Nemo. Doch in Hinsicht auf die kommenden Wettbewerbe, in denen es u.a. auch um Weltcupmedaillen geht, sind vier der insgesamt 42 Nemo Starter hervorzuheben. So waren Robert Golenia und die Nachwuchsflossenschwimmer Marius Waletzko, Antonia Zimmer sowie Julia Prochaska diejenigen, die den Löwenanteil zu diesem Erfolg beigetragen haben. Egal auf welcher Strecke die vier ins Wasser sprangen, ein Podestplatz war ihnen gewiss. Das ist auch Bundesnachwuchstrainerin Ute Goldberg, die am Samstag in der Spitzenstadt die Wettbewerbe verfolgte, nicht entgangen. Auch wenn Prochaska, Zimmer und Waletzko mit Bestzeiten aufwarteten, sieht sie bei ihren Schützlingen noch Luft nach oben. “Wir sind erst am Anfang der Saison, da ist noch einiges zu erwarten”, sagte sie. In den Staffelwettbewerben, zu denen der TC Nemo gleich dreizehn Mannschaften an den Start schickte, ähnelte sich das Bild zu den Einzeldisziplinen. Wobei die 4x100m FS der Alterskategorie A und B weiblich bei den Plauenern in den Focus rückte. Denn da hieß es – Jung gegen Alt. Am Ende setzte sich zum Erstaunen aller die um ein paar Jahre ältere Staffel in der Besetzung Antonia Neumann, Tina Klemet, Julia Schafel und Pia Lorenz knapp gegen Luzia Hallebach, Antonia Zimmer, Hanna Neitsch und Julia Prochaska durch. Beide Teams gewannen dennoch Gold in ihren Altersklassen. Auch bei den Masters ging keiner leer aus. So blickten am Schluss die Oldies ebenfalls auf reichlich Edelmetall zurück. Zu diesen Sachsenmeisterschaften im Finswimming, der schnellsten Schwimmsportart der Welt, schwammen und tauchten 175 Athleten aus 20 Vereinen, über Distanzen vom 50m Streckentauchen bis 1500m Flossenschwimmen, um die begehrten Titel.